Familie stärken

 

Leserbrief im „Bündner Tagblatt“ vom Samstag, 20. August 2011

Neben der ursprünglichen Familie kennen wir heute verschiedene Formen des Zusammenlebens, eine Zeiterscheinung, die heute akzeptiert ist. Wird aber die traditionelle Familie in den Hintergrund gedrängt, ruft dies nach Massnahmen. Der Beschluss der eidgenössischen Räte im Herbst 2009 sieht Steuerbegünstigungen von bis zu 10 000 Franken pro Familie vor, welche ihre
Kinder fremdbetreuen lassen. Familien, welche ihre Kinder selbst betreuen, sollen keine Steuerabzüge zugestanden werden. Vergeblich kämpfte die SVP in den Räten gegen diese steuerliche Ungerechtigkeit. Es blieb ihr nur der Weg zu
einer Initiative. Kürzlich konnte die Familieninitiative eingereicht werden, welche die Diskriminierung der traditionellen Familie korrigieren soll. Alle Familien sollen in den Genuss des Steuerabzugs kommen.

Die Unterschriftensammlung war ein grosser Erfolg. Auch in Graubünden wurden kräftig Unterschriften gesammelt. Alle Kandidatinnen und Kandidaten der SVP, die für die Nationalratswahlen kandidieren, haben aktiv mitgewirkt. Unter ihnen auch Heinz Brand, obwohl er den Steuerabzug für seine Familie nicht mehr geltend machen kann. Honorieren wir diese Haltung und
schreiben Heinz Brand zweimal auf unseren Wahlzettel.

Astrid Grigioni, Domat/Ems